Eigentlich hatte er sich für seine Antrittsbesuche in den Gemeinden des Kreises Steinfurt etwas anderes vorgenommen. In Bürgerversammlungen habe er sich vorstellen wollen und mit Bürgern über seine Ziele sprechen, wie sich der Kreis Steinfurt in den nächsten Jahren nach seiner Ansicht weiter entwickeln solle. „Aber jetzt stellen wir uns flexibel auf die neue Corona-Situation ein“, sagt er, schnappt sich am Wochenende oft sein Fahrrad und besucht nach und nach die Gemeinden im Kreisgebiet. Florian Bücker nutzte die Gelegenheit und stellte dem Landratskandidaten aus Wettringen die markantesten Punkte in Saerbeck vor. Der Bioenergiepark mit dem Standort der FH Steinfurt, der außerschulische Lernstandort, das kreiseigene Kompostwerk und das Salzlager in den Bunkern hinterließen ordentlich Eindruck bei dem 53jährigen Wettringer, der zurzeit oberster Haushälter der Stadt Rheine ist. „Ihr habt Eure Chancen genutzt, das muss man Euch lassen!“ zollte er dem Saerbecker Weg seinen Respekt. „Aber ganz ohne den Kreis wäre es ja wohl auch nicht gegangen.“ betonte er augenzwinkernd. Im Schulkamp und auf der Saerbecker Großbaustelle „GE Nord“ konnte er sich ein Bild machen, wie es in Saerbeck weitergehen soll und dass die Gemeinde nicht nur auf Bioenergie setzt.


Krümpel, der in Wettringen stellvertretender Leiter der Feuerwehr ist, kennt Saerbeck von Treffen und Dienstbesprechungen im Feuerwehrhaus an der Hahnstraße und hatte auch Eckdaten des Gemeindehaushaltes in Kopf. „Bei Kämmerern eine Berufskrankheit“, lachte er. Aber eines kannte er nur vom Hörensagen und daher gehörte es auf Liste der zu besuchenden Orte: die Saerbecker Eisdiele.

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